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Spektrum

Professionelle Zahnreinigung


Die Gesundheit Ihrer Zähne liegt uns sehr am Herzen. Durch eine gute Mundhygiene und eine gründliche Pflege von Zähnen und Zahnfleisch können Sie Ihre Zähne Ihr Leben lang halten.
Häufig reicht die Reinigung mit Zahnbürste und Zahnseide nicht aus. Ablagerungen wie Zahnstein werden nicht entfernt. Leicht unter dem Zahnfleischrand kann eine Zahnbürste meist nicht zufriedenstellend reinigen. Diese Stellen sind jedoch sehr wichtig, um Ihren Zahnhalteapparat gesund zu erhalten. Durch eine professionelle Zahnreinigung werden alle Zahnflächen, auch die, die Sie selbst nicht erreichen, gründlich poliert und gepflegt.
Weiterhin können innerhalb einer professionelle Zahnreinigung Verfärbungen, die durch den Genuss von Kaffee, Tee oder Rotwein entstehen, entfernt werden.
Die Reinigung wird bei uns durch eine Dentalhygienistin durchgeführt, die eine mehrjährige Ausbildung in Reinigung und Prophylaxe absolviert hat. Sie arbeitet mit mehrstufigen Polituren von schonenden Pulverstrahlgeräten von EMS über Bürstchen bis hin zu Polierkelchen. Selbstverständlich darf eine Nacharbeitung per Hand nicht fehlen. So wird jeder Zahn einzeln unter die Lupe genommen und sanft, aber sehr gründlich gereinigt.
Polierte Zähne verfärben sich weniger schnell und auch Bakterien wird eine Anlagerung erschwert. Sie haben wieder Ihr schönstes Lächeln und beugen effektiv Karies und Parodontits vor!

Fluoride & Ernährungsberatung


Fluoridierungsempfehlungen

Eine ausgewogene Ernährung, zweckmäßige Zahn- und Mundpflege sowie die Anwendung von Fluoriden sind die drei Eckpfeiler zahnmedizinischer Prophylaxe. Schon lange ist bekannt, dass der direkte Kontakt von Fluoriden und der Zahnhartsubstanz karieshemmend wirkt. Darum empfehlen wir in der Zahnarztpraxis Jahn und Kollegen die Anwendung von vor allem lokal wirksamen Fluoriden.
Sobald die Zähne durchbrechen haben sie zwar einen festen Zahnschmelz, doch findet durch Mineralien im Speichel und in der Nahrung eine Art „Nachhärtung“ statt. Der Zahnschmelz wird fester und resistenter gegenüber Karies. Dies gilt für Milchzähne ebenso wie für die bleibenden Zähne. Um sie optimal zu schützen und zu „härten“ ist eine Anwendung von fluoridierter Zahnpasta sehr sinnvoll. Durch das einmassieren mit der Zahnbürste werden alle Zahnflächen benetzt und die Wirkstoffe können sich gut an den Zahn anlegen.
Ab dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollten Eltern mit einer höchstens erbsengroßen Menge Zahnpasta (Fluoridgehalt max. 500ppm) die Zähnchen putzen. Dabei ist darauf zu achten, dass man einen neutralen Geschmack wählt, um keinen Anreiz zum runterschlucken zu geben, wie es mit einem süßen oder fruchtigen Geschmack der Fall wäre. Ab dem zweiten Lebensjahr sollten zweimal täglich die Zähne des Kindes geputzt werden. So wird eine Gewöhnung an die tägliche Mundhygiene geschaffen. Ab dem Schulalter sollte eine
Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1000-1500ppm benutzt werden. Bis in das späte Grundschulalter hinein sollte das Zähneputzen der Kinder durch die Eltern überwacht und kontrolliert werden. Die lokale Anwendung von hochdosierten Fluoridlacken oder –gelen ist für Kinder ebenso sinnvoll wie für Erwachsene.
Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Ernährungshinweise

Auch durch die Ernährung können Sie die Zähne vor Karies schützen. Durch die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz oder den Konsum bestimmter Lebensmittel kann reichlich Fluorid aufgenommen werden, wodurch Zähne in der Entwicklung schon stark mineralisiert und der Speichel mit Fluorid angereichert werden. Sollten entsprechende Nahrungsmittel nicht konsumiert werden, kann es sinnvoll sein Fluoridtabletten zu verabreichen.
Weiterhin spielt auch die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme eine Rolle in der Kariesentstehung. Nach einer Mahlzeit ist der pH-Wert im Mund stark abgesunken, was für Kariesbakterien eine perfekte Grundlage ist, Zahnhartsubstanz zu zerstören. Der Speichel braucht etwa eine halbe Stunde, um den pH-Wert wieder zu neutralisieren, sodass die Zähne anschließend wieder remineralisiert werden können. Durch sehr häufige, wenn auch kleine Mahlzeiten, kann der pH-Wert unter Umständen nicht neutralisiert und die Zähne nicht geschützt werden. Dazu zählen nicht nur zuckerhaltige Lebensmittel oder Getränke. Auch Obst und Gemüse können den pH-Wert deutlich absenken.
Sprechen Sie uns gerne auf dieses Thema an, wir beraten und beantworten Ihre Fragen gerne. Mit einem fundierten Wissen können Sie selbst Ihre Zähne, sowie die Zähne Ihrer Kinder gut schützen, sodass sie ein Leben lang halten.

Kinderzahnheilkunde


„Früh übt sich, was ein Meister werden will.“, heißt es. Daher sehen wir es als selbstverständlich an, schon die kleinsten Patienten bestmöglich zu betreuen.
Meist ist es sehr sinnvoll die Kinder schon ab dem ersten Zahn beim Zahnarzt vorzustellen. Dadurch werden sie schonend an die Umgebung und die Geräuschkulisse herangeführt. Eine regelmäßige Kontrolle im Abstand von etwa drei Monaten sogt für einen engen Kontakt und baut Vertrauen auf. Außerdem werden so schon sehr früh etwaige Fehlentwicklungen oder Defekte festgestellt. Folglich können prophylaktische Maßnahmen einleiten werden, bevor es zu spät ist.
Sollte allerdings doch schon Behandlungsbedarf bestehen, versuchen wir spielerisch und schonend die kleinen Milchzähne zu reparieren und entstehende Lücken zu versorgen. Dies ist besonders wichtig, da so Engstände und Entwicklungsfehler des bleibenden Gebisses vermieden werden. Falls nötig, werden wir Ihr Kind rechtzeitig zu einem Kieferorthopäden überweisen, um eventuelle Lücken zu sichern, um den Platz für die bleibenden Zähne zu gewährleisten.
Ein gesundes Milchgebiss bildet die Grundlage für die weitere Gebiss-, Sprach- und Zungenentwicklung. Wir versuchen den kleinen Patienten spielerisch die wichtigsten Dinge mit auf den Weg und Ihnen ein Auge für die eigene Mundhygiene zu geben. So können Defekte gar nicht erst entstehen und Angst vor'm Zahnarzt war gestern!

Fissurenversiegelung

Zähne sind keine glatten Gebilde, sondern zeigen Höcker, Fissuren und Grübchen. Zum Glück! Denn dank diesen Besonderheiten können wir Nahrung gut zerkleinern und kauen! Leider bilden Fissuren und Grübchen Stellen, die man mit der Zahnbürste nicht gut reinigen kann. Sie sind sog. Prädilektionsstellen für Karies. Selbst die dünnsten Borsten sind noch zu dick, um wirklich in der Fissur zu reinigen. So sammeln sich Beläge und Bakterien an und es entsteht leicht ein kariöser Defekt, der sich bis in die Tiefe ausbreiten kann.
Unter der Fissurenversiegelung wird die präventive Applikation eines Kunststoffmaterials verstanden, um die Entwicklung einer Karies an diesen Kariesprädilektionsstellen zu verhindern oder vorhandene Initialläsionen zu stoppen. Das bedeutet, dass Fissuren und Grübchen „nivelliert“ bzw. „geglättet“, „versiegelt“ werden, um sie leichter reinigen zu können und damit sich dort keine Beläge mehr sammeln können.
Die Versiegelung wird mit einem sehr dünnfließenden Material durchgeführt. So werden alle wichtigen Stellen benetzt ohne zu viel Zahnhartsubstanz zu bedecken, damit sie beim Kauen nicht stört. Meist wählt man dazu einen sehr hellen Kunststoff, damit die Versiegelung wenig auffällt aber man sie selbst gut kontrollieren kann.
Eine defekte Fissurenversiegelung sollte umgehend von einem Zahnarzt kontrolliert und ggf. repariert werden, da sonst eine gute Nische für Karies geschaffen wird.
Bis zum 18. Lebensjahr wird diese Behandlung von den Krankenkassen übernommen. Meist werden die großen Backenzähne schon kurz nach ihrem Durchbruch versiegelt, da diese Zähne fast immer ein sehr ausgeprägtes Relief zeigen. Das ist im Alter von etwa sechs bis sieben Jahren. So kann auch bei den schwierigen Putzbedingungen im Wechselgebiss Karies vorgebeugt werden.
Sprechen Sie uns gerne auf die Fissurenversiegelung an, damit wir Sie umfassend beraten können.

Kariesdiagnostik

Im Rahmen der zahnärztlichen Kontrolle wird neben der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches selbstverständlich auch die Zahnhartsubstanz begutachtet. Dies ist wichtig, um Karies frühzeitig zu erkennen und entsprechend behandeln zu können, denn wenn es schmerzt, ist es leider meist schon zu spät. Wir in der Zahnarztpraxis Jahn und Kollegen benutzen zur Kariesdiagnostik neben Spiegel und Sonde auch Röntgenaufnahmen sowie eine Kaltlichtsonde.
Mit Zahnseide merken Sie teilweise recht schnell, ob sich die Zähne noch schön glatt anfühlen, oder ob die Zahnseide immer reißt und fasert. Das kann ein Anzeichen für Karies sein. Manchmal ist eine Karies recht eindeutig zu finden. Wenn der Zahn schon ein Loch aufweist ist der Fall klar. Jedoch ist eine kleine Karies im Zahnzwischenraum nicht so leicht sichtbar. In einer gründlichen Untersuchung nutzen wir nach der Sichtkontrolle zunächst eine Kaltlichtsonde um die typischen Stellen zu untersuchen. Durch ihr Licht lässt sie eine Karies im Zwischenraum dunkel erscheinen. So kann man auch schon die ungefähre Ausdehnung der Karies sehen. Weiterhin ist es möglich mit sog. Bissflügelaufnahmen die Zwischenräume mit einem Röntgenbild sehr gut darzustellen. Dort sind kariöse Läsionen eindeutig sichtbar. Solche Aufnahmen werden vor allem im kariesaktiven, jungen Gebiss durchgeführt, um nichts zu übersehen.

Halitosis (Mundgeruch)

Unter Mundgeruch leiden weit mehr Patienten, als man denkt. Und dafür kann es unterschiedliche Ursachen geben.
Sofern allgemeinmedizinische Erkrankungen (z.B. Sodbrennen oder Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes) ausgeschlossen sind, handelt es sich grundsätzlich um Bakterien, die bestimmte Gase produzieren, welche dann unangenehm riechen. Durch Ihre Form bietet die Zunge natürlich eine geeigente Herberge für Baktieren. Daher ist es besonders wichtig bei der täglichen Mundhygiene die Reinigung der Zunge nicht zu vergessen. Weiterhin können die Bakterien auch in zerklüfteten Gaumenmandeln sitzen.
Andere Bakterienstämme, die ebenfalls Gase produzieren, sitzen im Parodont (Zahnhalteapparat) und verursachen eine Parodontitis. In der allgemeinen Kontrolluntersuchung fällt diese normalerweise auf. Im Rahmen einer Parodontosetherapie wird versucht die Bakterienanzahl zu minimieren, sodass der Mundgeruch mit der Zeit auch weniger werden sollte. Über Putztechniken und Nachbehandlungen bei Parodontose werden Sie im zutreffenden Fall ausreichend aufgeklärt.
Weiterhin verursachen auch bestimmte Nahrungsmittel Mundgeruch. Neben den typischen Dingen wie Knoblauch und Zwiebeln spielen dabei auch eiweißhaltige Produkte eine Rolle: Joghurt, Milch, Quark. Dafür reicht meist schon eine gründliche Zahn- und Zungenreinigung.
Ist der Mundgeruch dauerhaft vorhanden, kann man versuchen mit verschiedenen Spüllösungen und Medikamenten gegenzuwirken. Vielen Patienten ist es unangenehm darüber zu sprechen. Doch haben Sie keine Angst, wir helfen Ihnen gerne.

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